Tosca (G.Puccini) – Theater Dortmund
October 23, 2021
Dortmund
Theaterkarree 1-3, 44137 Dortmund, Germany
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Tosca (G.Puccini) – Theater Dortmund

11.09.2021 Premiere / 02.10.2021 / 08.10.2021
10.10.2021 / 15.10.2021 / 23.10.2021 / 31.10.2021
01.11.2021 / 14.11.2021 / 26.11.2021 / 04.12.2021 

Floria Tosca Inga Kalna, Stéphanie Müther, Gabriela Scherer
Mario Cavaradossi James Lee
Baron Scarpia Noel Bouley, Mandla Mndebele, Michael Volle
Cesare Angelotti Morgan Moody, Demian Matushevskyi
Spoletta Fritz Steinbacher, Błażej Grek
Der Mesner Denis Velev, Yevhen Rakhmanin, Timothy Edlin
Sciarrone / Ein Kerkermeister Carl Kaiser
Stimme des Hirten Heejn Kim

Opernchor Theater Dortmund
Chorakademie Dortmund
Dortmunder Philharmoniker

Musikalische Leitung Gabriel Feltz, Motonori Kobayashi
Inszenierung Nikolaus Habjan
Bühne Heike Vollmer
Kostüme Denise Heschl
Choreinstudierung Fabio Mancini

Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini •
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica •
nach dem Drama La Tosca (1887) von Victorien Sardou •
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eine leidenschaftliche Femme fatale, ein aktivistischer Künstler und ein skrupelloser Polizeichef – gepaart mit Puccinis ergreifender Musik ergeben sie einen packenden Opernthriller der Superlative. Weil der Maler Cavaradossi dem politisch verfolgten Angelotti zur Flucht verhilft, rückt er selbst in den Fokus der Staatsgewalt. Scarpia benutzt Cavaradossis Geliebte, um den Aufenthaltsort des Entflohenen zu erfahren. Es ist die berühmte Sängerin Tosca, die der Polizeichef selbst begehrt. Er zwingt sie, die Schreie ihres gefolterten Mannes anzuhören und ihre Standhaftigkeit zerbricht. Scarpia bietet Tosca Cavaradossis Begnadigung im Austausch gegen ihren Körper an. Sie willigt ein und erhält einen Passierschein, doch bevor sich der Polizeichef ihr nähern kann, ersticht sie ihn. Nur Cavaradossis Schein-Exekution steht der gemeinsamen Zukunft noch im Wege.

Durch die aufs Wesentliche komprimierte Handlung entsteht eine soghafte Spannung, die auf eine geradezu filmische Dichte setzt. Die Verschmelzung von traditionellen und um 1900 sehr modernen kompositorischen Elementen schafft zusammen mit der samtig-schillernden Orchestrierung eine ganz besondere Klangerotik. Dabei stehen die Stimmen und ihre Melodien im Vordergrund und kreieren durch ihre körperliche Ausdruckskraft eine raffinierte Figurenpsychologie. Intensiv, bewegend und aufregend bis zur letzten Sekunde bietet das historische Kriminalstück mit einem dichten musikalischen Geflecht alles, was man von einer großen italienischen Oper erwartet. Hausregisseur Nikolaus Habjan inszeniert mit großer Liebe zum Werk einen modernen Psychothriller und schafft so einen unvergesslichen Opernabend.